Krankheiten/Behandlung/Medikamente

Diese Infos stammen aus unseren eigenen Erfahrungen, und aus zusammengetragenem Material was Krankheiten/Behandlung und Medikamente betrifft. Die Medikamente wie auch Dosierungen haben unseren Tieren in der einen oder auch anderen Situation (Krankheit) sehr geholfen.

Dies ist aber keine Garantie das es auch ihrem Meerschweinchen hilft, der Weg zum Tierarzt sollte bei Krankheit ihres Meerschweinchens auf jeden Fall erfolgen! Denn ein Laie kann eine Lungenentzündung kaum von einer normalen Erkältung unterscheiden!

Pelzmilben:

Bei dieser Milbenart fällt dem Meerschweinchen das Fell Stück für Stück aus, bei dem einen mehr, beim anderen weniger. Begleiterscheinungen wie kratzen sind kaum zu beobachten. Die Schweinchen sehen dann ziemlich merkwürdig aus, zT. sogar lustig. Bekommen können sie es durch Stroh, Heu, frisches Gras, direkter Kontakt und natürlich beim Freilauf. Je nachdem wie schnell man behandelt, beginnt das Fell nach ca. 2Wochen wieder an zu wachsen, beim einsetzendem Fellwuchs, hat das Meerschweinchen die Milben überstanden.

Hier Danielle und Jo-Ann mit einer Pelzmilbe.

 

 

Grabmilben:

Bei dieser Milbenart bekommen die Meeris kreisrunde Stellen und die Tiere kratzen sich häufig blutig.

Die Stellen verschorfen.

Wenn man es recht früh bemerkt, ist die Stelle noch recht klein und bei Behandlung sehr schnell wieder verschwunden. Auch bei dieser Milbenform wächst das Fell an der Stelle erst wieder wenn die Milbe verschwunden ist. In der akuten Phase sind die Meerschweinchen sehr berührungsempfindlich.

Hier sieht man ein Lunkarya mit einer Grabmilbe am Auge. In dem Fall ist es ratsamer Ivomec hinters Ohr zu träufeln, oder spitzen zu lassen.

An den Rändern kann man gut erkennen, das das Fell bereits wieder wächst.

Auf dem rechten Foto ist eine vollständig abgeheilte Milbe zu sehen. Es darf kein Schorf mehr vorhanden sein und das Fell muss wieder anfangen zu wachsen.

 

 

 

Haarlinge:

Die Lebensdauer der Haarlinge beträgt 2-3 Monate. Sie ernähren sich von Hautschuppen, Hautabsonderungen und gelegentlich auch von Blut. Einschleppung und Übertragung erfolgt meist durch neu zugekaufte Tiere, aber auch durch Gegenstände (Bürste, Käfigeinrichtung, Einstreu). Man kann sie gut im Fell des Wirtes als kleine "Würmchen" erkennen die im Fell wuseln. Der bevorzugte Sitz der Haarlinge sind die Ohren und Augenumgebung, sowie der Hals. Bei starkem Befall Befall findet man sie an Kopf und Rücken. Die Haarlinge rufen beim Meerschweinchen Hautreitzung und Entzündung, Kratzekzeme, Haarbruch und Haarverlust an den bevorzugten Hautstellen aus. Bei starkem Befall, besonders im Kopf-Hals-Bereich, können Juckreiz und Unruhe sehr stark werden.

 

Pilzinfektion:

Die Wunden einer Pilzinfektion haben sehr viel Ähnlichkeit mit einer Wunde einer Grabmilbe. Sie sind kreisrund und verschorfen. Das Meerschweinchen kratzt sich blutig. Wenn man sich nicht sicher ist, ob Milbe oder Pilz, muss gegebenenfalls ein Abstrich bei Tierarzt gemacht werden. Durch den Abstrich kann genau geklärt werden, um was es sich handelt. Auch hier wächst das Fell erst wieder, wenn die Infektion verschwunden ist.

 

Erkältung:

Es handelt sich dabei stets um eine Infektionskrankheit, die durch Viren oder Bakterien hervorgerufen wird. Wenn der Käfig in einer zügigen Ecke steht, kann auch dies eine Erkältung auslösen. Ist die Erkältung erstmal ausgebrochen, die sich durch stilles herumsitzen mit gesträubten Fell, durch Husten, Niesen, Nasenfluss, entzündete Augen, Gewichtsabnahme, Augenentzündung, Nahrungsverweigerung und Flankenatmung bemerkbar macht, sollte der Tierarzt aufgesucht werden.

Menschen, die eine Streptokokken Infektion oder Schnupfen, eine Mandelentzündung, eine Erkältung haben, können das Meerschweinchen anstecken und sollten deshalb den Kontakt während dieses Zeitraumes mit den Meerschweinchen meiden oder einen Mundschutz tragen. Erkältungskrankheiten werden meist mit Antibiotika behandelt, dies muss allerdings der Tierarzt entscheiden.

 

Durchfall:

Durchfälle beim Meerschweinchen können lebensbedrohlich sein. Der Flüssigkeit-und Mineralverlust können das Meerschweinchen innerhalb kürzester Zeit austrocknen. Durchfall beim Meerschweinchen zeigt sich durch:

Verschmierter After, Gesträubtes Fell, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust Apathie und gekrümmte Haltung.

Bei schlimmen Durchfall zählt jede Minute und der Gang zu Tierarzt sollte schnellstmöglich erfolgen. Ausgelöst wird Durchfall durch Bakterielle Infektionen, Würmer, Parasiten (Kokzidiose), Einige Medikamente, Darmpilze, Passagestörungen (Darmverschluss), Vergiftungen (Giftpflanzen, Dünger, Pestizide) und falsche/einseitige Ernährung.

 

Augentrübung:

Eine Augentrübung kann verschiedene Ursachen haben. Zum einen eine Hornhautverletzung durch Fremdkörper (Heu/Strohhalme), die das verletzte Auge weiss-bläulich erscheinen lässt. Die Wunde bei einer Hornhautverletzung ist meist gut auf dem Auge sichtbar. In einigen Fällen steckt der Fremdkörper (nicht immer sichtbar) noch im Auge. Das Auge schwillt an und tränt, in dem Fall sollte der Tierarzt aufgesucht werden, es kann zu schlimmen Infektionen kommen wenn der Fremdkörper nicht entfernt wird.

 

Abszesse:

Abszesse sind "Beulen" die mit Eiter gefüllt sind. Sie entstehen durch eindringen von Bakterien (Streptokokken) in die Schleimhaut/Haut. Am meisten Verbreitet sind Lymphknotenabszesse. Sie fühlen sich anfänglich wie eine kleine Erbse auf der Haut unter dem Kinn an. In den meisten Fällen reifen sie zu großen weichen (mit Eiter gefüllt) Abszessen heran, die vom Tierarzt geöffnet und gespült werden. In einigen Fällen verkapseln die Abszesse auch, diese Abszesse sind meist kleiner und müssen wenn nötig operativ entfernt werden.

Sonstige Abszesse im Kopfbereich (Kiefer) sind meist auf Zahnprobleme zurückzuführen. Der Tierarzt wird in dem Fall die Backenzähne und Maulschleimhaut nach Zahnfehlstellungen und Verletzungen kontrollieren.

 

Fieber:

Meerschweinchen haben eine Normal Temperatur von 37,4 - 39,7°C also eine höhere Normal Temperatur als wir Menschen. Überprüfen lässt sich die Temperatur durch ein digitales Fieberthermometer durch einführen in den After.

 

Biologische Daten:

  • Atemfrequenz:

  • Herzfrequenz:

  • Körpertemperatur:

  • Körpergewicht Böcke:

  • Körpergewicht Säue:

  • Größe:

  • Geburtsgewicht:

  • Tragzeit:

  • Brunstzyklus:

  • Hochbrunst:

  • Geschlechtsreife Böcke:

  • Geschlechtsreife Säue:

  • Zuchtreife Böcke:

  • Zuchtreife Säue:

  • Wurfgröße:

  • Säugezeit:

  • Absatzalter:

  • Wachstumsabschluss:

  • Lebenserwartung:

  • 100-150/Min
  • 230-380/Min
  • 37,4-39,7°C
  • 800-1200g
  • 750-1100g
  • 30-35cm
  • 60-145g
  • 67-72 Tage
  • 15-21 Tage
  • 8-11 Stunden
  • 4 Wochen
  • 6-8 Wochen (manchmal schon eher)
  • 4-6 Monate
  • 3-4 Monate
  • 1-6 (Durchschnitt 2-4)
  • 21-28 Tage, ein Zitzenpaar vorhanden
  • 3-4 Wochen ab 250g
  • 8-15 Monate
  • 6-8 Jahre (meine Mona wurde 11Jahre)

 

Kopfschiefhaltung:

Eine Kopfschiefhaltung beim Meerschweinchen wird meist durch eine Innenohrentzündung hervorgerufen. Meist bleibt eine Innenohrentzündung unentdeckt bis eine Schiefhaltung des Kopfes zeigt das etwas nicht in Ordnung ist. Begleiterscheinungen sind:

Koordinationsstörungen (der Gleichgewichtssinn im Innenohr ist stark geschädigt) die Tiere laufen im Kreis. Zitternde Augenbewegungen (Zeichen für Gehirnschädigung). Wenn man das Meerschweinchen auf die Hand setzt, bemerkt man das das Meerschweinchen den Kopf nach unten neigt (als wenn es einen Purzelbaum machen möchte). Durch die bakterielle Infektion im Innenohr sind in diesem Stadion, (wie beschrieben) selbst bei Behandlung, die Schädigungen bleibend. Aber auch mit dieser Behinderung kann das Meerschweinchen noch Jahre leben.

 

Trächtigkeitstoxikose:

Die Toxikose ist eine schwere Störung und die Heilungschancen sind sehr gering, aber nicht aussichtslos. Bedingt durch eine Leberverfettung, kann eine Stoffwechselentgleisung während der Tragzeit die Toxikose auslösen. Die Sau muss in der Tragzeit Höchstleistungen erbringen, wodurch vermehrt Stoffwechselgifte entstehen. Im letzten Drittel der Tragzeit in dem der Gewichtszuwachs am stärksten ist, besteht für das Weibchen die größte Gefahr in ein Energiedefizit zu geraten, was die Entgleisung auslöst.

Die Symptome:

Gewichtsabnahme (80-100g) innerhalb der letzten Trächtigkeitswochen.  Gewichtsverluste von 20-30g kommen vor und sind nicht bedenklich. Das Fell beginnt sich zu sträuben, vor allem das Kopfhaar. Das Weibchen ist bei der Nahrungsaufnahme sehr wählerisch, es wird nicht mehr alles gefressen. Auch sind Kaustörungen zu beobachten, die Weibchen kauen nur noch lustlos auf den Körnern rum oder spucken sie wieder aus.

Anfänglich ist noch bestehendes Interesse an der Futteraufnahme da, bei zunehmenden Schwierigkeiten des Abschluckens wird das fressen resigniert aufgegeben und die Nahrungsaufnahme wird ganz eingestellt. 

Die Bewegungsabläufe verlangsamen sich zunehmend (schwerfälliges Herumwuchten des Körpers)

Die Weibchen fangen an zu speicheln (nasses Maul und Kinn). In dem Stadium beginnt die Sau zu würgen wenn man versucht ihr Brei oder Medizin zu geben.

Verdauungsstörungen (Durchfall) sind die Folge. Die Darmflora gerät aus den Fugen, was den eh schon schlimmen Krankheitsverlauf beschleunigt.

Ein vorzeitiges Absterben/Totgeburten der Jungen im Mutterleib, ist die Folge. Lebend geborene Junge sind meist sehr schwach, zittrig, untergewichtig, unterzuckert und sterben fast immer.

Die Stoffwechselentgleisung tritt schleichend ein und ist bereits schon weit fortgeschritten, noch bevor sich die ersten Symptome zeigen, so das eine medizinische Hilfe meist zu spät kommt.

 

Schweine Tüv:

Meerschweinchen zeigen es leider fast immer zu spät an, das sie krank sind. Dies ist eine natürliche Verhaltensweise, da kranke Tiere aus dem Rudel ausgeschlossen werden. Um Krankheiten rechtzeitig erkennen zu können, sollten sie mindestens einmal wöchentlich einen Schweinchen-Check vornehmen.

Wenn sie regelmäßig einen Schweinchen-Check bei ihrem Tier durchführen, werden sie lange Freude an ihrem Tier haben.

 

Böckchenhaltung:

Leider besteht das hartnäckige Gerücht, man könne Meerschweinchenböcke nicht zusammen halten. Die Gerüchte gehen von: Böcke stinken, zerfleischen sich, würden spritzen usw... Böcke stinken nur, wenn man das Gehege nicht ordnungsgemäß reinigt, was also am Halter liegt und nicht am Tier. Es werden auch immer noch unverträgliche Böcke kastriert, damit sie verträglicher werden. Fakt ist aber, das Sozialverhalten von Meerschweinchenböcken hat nur sehr wenig mit ihrer sexuellen Potenz zu tun. Ob Böcke sich verstehen und friedlich zusammen leben, hängt von der Haltung, der Jugenderziehung (Böckchengehege) und ihrem Charakter ab. Wenn zwei Böcke sich unkastriert nicht verstehen, wird eine Kastration nichts daran ändern.

Bockgruppen können sehr harmonisch sein (Weibchen sind oftmals wesentlich zickiger) wenn man sich an bestimmte Regeln hält:

 

 

 

Arzneimittel für Meerschweinchen:

Medikament Dosierung Applikation Behandlungsdauer Bemerkungen/Indikationen
Dectomax -S- Injektionslösung 0,5 mg/kg Injektion 3x im Abstand von 14 Tagen zur Behandlung von Grabmilben
Frontline Spray ca. 6 Pumpstöße zum Besprühen einmalige Dosis Elektroparasiten,     Haarlinge          
Ivomec S-0,27% Injektionslösung 0,2-0,4mg/kg Injektion 3x im Abstand von 1 Woche bei Grabmilben, Pelzmilben
Sebacil 0,05%ig = 1ml/1LWasser zum baden, oder besprühen bei Haarlingen 1-2 mal, bei Grabmilben 2-3 mal im Abstand von 14 Tagen bei Haarlinge, Grabmilben, Pelzmilben
      Bolfo-Puder       Bolfo-Spray       lokal               Umgebung

pudern           einsprühen            

alle 3-4 Tage 1mal einpudern oder Umgebung einsprühen Elektroparasitenbekämpfung
Panacur 2,5%ige Susp. Tabletten 20mg/kg oral 1x täglich 3 Tage lang für Rund und Bandwürmer
Baycox 2,5% susp. 10mg/kg oral 1x täglich Darmkokzidiose, 3 Tage Behandlung, 3Tage Pause, 3 Tage Behandlung
Imaverol 0,2%ige Emulsion Waschbehandlung 4 Behandlungen, 1x täglich mit jeweils 3-4 tägigen Abständen Pilzinfektionen
Baytril -2,5% oral, Injektionslösung

       5-10 mg/kg =    

0,2-0,4 ml/kg

oral, Injektion

  Medikament der Wahl bei Infektionskrankheiten
Baytril -0,5% 

5-10 mg/kg

1-2 ml/kg

oral 1x täglich10mg/kg oder 2x täglich 5mg/kg Medikament der Wahl bei Infektionskrankheiten
Urofur -Tropfen 3 Tropfen/kg oral

1-2 x täglich

7-9 Tage lang

Harnwegsinfektionen
Efforti -Tropfen

0,75 mg/kg =

0,1 ml/kg

oral 1 x täglich Kreislaufschwäche nach Operationen, nach Infektionskrankheiten. Wird vom Meerschweinchen gut vertragen.
ACC -Saft

2-4 mg/kg =

0,1-0,2 ml/kg

oral 1-2 x täglich Erkrankungen der Atemwege, schleimlösend
Bronchiselect Tropfen 5 Tropfen oral 3 x täglich in etwas Wasser akute und chronische Entzündungen der Atemwege, Bronchialasthma
Hedelix Tropfen Bronchofortin Tropfen 5 Tropfen oral 3 x täglich Katarrhe der Luftwege, chronische Bronchitis
Afonilium -Tropfen

2-3 mg/kg =

0,02-0,03 ml/kg

oral 2-3 x täglich Atemwegserkrankungen, Atemnot, Bronchialasthma
Thymian-Ratiopharm Hustensaft 0,05 ml/kg oral 2-3 x täglich schleimlösend bei Bronchitis, bei Krampfhusten
Euphorbium comp. Nasentropfen S Heel je 1 Sprühstoß pro Nasenloch lokal 3 x täglich homöopathisches Komplexmittel, Behinderung der Nasenatmung, chronischer Schnupfen
Echinacea -Ratiopharm Liquidum 0,2-0,5 ml/kg oral 2-3 x täglich homöopathisches Komplexmittel, Anregung der körpereigenen Abwehr bei fieberhaften Infektionen.
Volamyn   oral oder Injektion bis zu 8ml auf den Tag verteilt B -Vitamine, bei Infektionen, Toxikose, allgemeiner Schwächezustand.
CA-Gluconium 10% 0,5-1 ml/kg Injektion   Geburtsunterstützung, Trächtigkeitstoxikose
ASS-Ratiopharm Tabletten 20mg/kg = 1/5 Tabl. 1Tablette = 100mg oral   akute Schmerzen
Pericol N 3-5 ml oral 1 x täglich verdünnt akute und chronische Magen-Darm-Katarrhe
Sab-Simplex Suspension 0,8-1,0 ml/kg oral nach Bedarf mehrmals täglich Blähungen, Bauchschmerzen
Ventrarctin 1-5ml in 10ml Wasser, auch über Weichfutter oral 3 x täglich Magen-Darmantiseptikum, bei unspezifischen Durchfällen
Bird Bene-Bac 0,2g/kg oral 2 x täglich mindestens 1 Woche lang unterstützende Maßnahme zur Erhaltung und Wiederherstellung der Darmflora
Rodo-Plantol PLV 5-10g 0,5-1EL oral 1 x täglich regulierende Wirkung auf die Darmflora, appetitanregend
Perenterol 1 Kapsel (250mg) auf 3x verteilt ins Futter oral 3 x täglich akute Diarrhöen
Catosal 0,5-1,0 ml/kg Injektion bei Bedarf tägliche Wiederholung der Applikation Stoffwechselstörungen, Entwicklungs- und Ernährungsstörungen der Jungtiere. Unterstützend bei Antibiotikatherapie
Bepanthen Augensalbe 1cm Streifen in den Bindehautsack Lokal 3 x täglich Bindehautentzündung, leichte Hornhautverletzungen
Multivitamine für Nager und Igel 7-10 Tropfen pro Tier/Tag oral 30 Tage lang bei Belastungen und vitaminarmer Futterversorgung
Vitamin C-Konzentrat VC 100mg/100ml Trinkwasser oral 1 x täglich Prophylaxe und Behandlung von Vitamin C Mangel-Züständen und erhöhtem Bedarf bei der Aufzucht, auch über das Futter
Traumeel -S (Heel) Tropfen je 5 Tropfen oral 3 x täglich Verletzungen, traumatische Entzündungen, Weichteilschwellungen
Deshisan Wundstreupuder   lokal   bakteriell infizierte, stark Flüssigkeit absondernde Wunden, während der Behandlung keine anderen Medikamente auf die Wunde aufbringen!
Novogen Gel   lokal nach Bedarf bakteriell infizierte Wunden, Abszesse, Ekzeme
Bepanthen Wund und Heilsalbe   lokal nach Bedarf oberflächliche Wunden
Octenisept -Spray 50ml Lösung 2-3 Pumpstöße lokal nach Bedarf Wunddesinfektion, Antiseptikum zur unterstützenden Wundbehandlung. Schmerzfrei, farblos

Quelle: Das Meerschweinchen als Patient (Ilse Hamel)

Alle Informationen dieser Website ohne Gewähr! Sie ersetzen keinesfalls den Gang zum Tierarzt!

 

Bachblüten für Tiere:

Nr.1 

Agrimony

(Kleiner Odermennig)

Bei konfliktscheuen Tieren
Nr.2 

Aspen

(Espe, Zitterpappel)

Bei Ängstlichkeit und starker Schreckhaftigkeit
Nr.3 

Beech

(Rotbuche)

Bei Ablehnung und Aggressionen gegenüber Artgenossen und Menschen
Nr.4 

Centauri

(Tausengüldenkraut)

Bei Willensschwäche, Unterwürfigkeit und Gutmütigkeit
Nr.5

Cerato

(Bleiwurz)

Bei wenig Selbstvertrauen
Nr.6 

Cherry Plum

(Kirschpflaume)

Bei unterdrückter Angst und unkontollierten Reaktionen, Ausbrüche extremer Agressivität.
Nr.7 

Chestnut Bud

(Rosskastanienknospe)

Bei unaufmerksamen und wenig lernfähigen Tieren.
Nr.8

Chicory

(Zichorie, Wegwarte)

Bei eifersüchtigen und aufdringlichen Tieren.
Nr.9

Clemantis

(Gemeine Waldrebe)

Bei Teilnahmslosigkeit
Nr.10

Crab Apple

(Holzapfel, Wildapfel)

Bei Unwohlsein
Nr.11

Elm

(Englische Ulme)

Bei Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Lustlosigkeit
Nr.12

Gentian

(Bitterer Enzian)

Bei Misstrauen und eingeschränktem Kontakt zu Artgenossen
Nr.13

Gorse

(Stechginster)

Bei Resignation, Müdigkeit und Selbstaufgabe
Nr.14

Heather

(Schottisches Heidekraut)

Bei übertriebener Aufdringlichkeit
Nr.15

Holly

(Stechpalme)

Bei Eifersucht und Aggressionen
Nr.16

Honeysuckle

(Geißblatt)

Bei Unanpassungsfähigkeit
Nr.17

Hornbeam

(Hain- oder Weißbuche)

Bei Antriebsschwäche, Kraft- und Energielosigkeit
Nr.18

Impatiens

(Drüsentragendes Springkraut)

Bei Ungeduld und schneller Gereiztheit
Nr.19

Larch

(Lärche)

Bei extremer Unsicherheit und Unterwürfigkeit, bei Minderwertigkeitsgefühlen
Nr.20

Mimulus

(Gefleckte Gauklerblume)

Bei Angst vor bestimmten Situationen
Nr.21

Mustard

(Gelber Ackersenf)

Bei Niedergeschlagenheit, grundlose Traurigkeit und Schwermut
Nr.22

Oak

(Stieleiche)

Bei Erschöpfung durch ständige Selbstüberforderung
Nr.23

Olive

(Ölbaum)

Bei völliger Erschöpfung, nach total Überforderung
Nr.24

Pine

(Gemeine Kiefer)

Bei übertriebener Unterwürfigkeit, Mutlosigkeit
Nr.25

Red Chestnut

(Rote Rosskastanie)

Bei Selbstaufopferung und zu starker Bindung an Artgenossen
Nr.26

Rock Rose

(Gelbes Sonnenröschen)

Bei Panik (starkes Herzklopfen, weit aufgerissene Augen, Starre)
Nr.27

Rock Water

(Wasser aus Heilquellen)

Bei Unflexibilität (sowohl bei Situationen als auch in Bezug auf den Körper)
Nr.28

Scleranthus

(Einjähriges Knäuel)

Bei Stimmungsschwankungen und Unausgeglichenheit
Nr.29

Star of Bethlehem

(Goldiger Milchstern)

Bei Trauer, nach einer OP, bei einem noch nicht bewältigten seelischen oder körperlichen Trauma
Nr.30

Sweet Chestnut

(Edelkastanie)

Bei Selbstaufgabe (z.B. nach langer Krankheit)
Nr.31

Vervian

(Eisenkraut)

Bei übermäßiger Aktivität und Aggression gegenüber Artgenossen
Nr.32

Vine

(Weinstock, Weinrebe)

Bei Dominanz , Tyrranei und starker Persönlichkeit, Rangfolgekämpfe
Nr.33

Walnut

(Walnussbaum)

Bei Tieren, die sich nicht anpassen können
Nr.34

Water

(Violette Sumpfwasserfeder)

Bei Einzelgängern mit Dominanz, Absonderung
Nr.35

White Cheastnut

(Weiße Rosskastanie)

Bei Unkonzentriertheit und Anspannung
Nr.36

Wild Oat

(Waldtrespe)

Bei Unzufriedenheit und launischen Tieren
Nr.37

Wild Rose

(Heckenrose)

Bei Apathie und Teilnahmslosigkeit
Nr.38

Willow

(Dotterweide, Weide)

Bei Tieren die schnell beleidigt sind, Missmut, Unzufriedenheit
 

Rescue

(Mischung)
Notfalltropfen aus
Nr. 6, 9, 18, 26, 29

In Notsituationen wie Schock, Trennung, Unfällen, Verletzungen usw.

Quelle: Bach-Blütentherapie